Da das Wetter die letzten Tage aufgrund von starken Winden nicht zum segeln eingeladen hat, ergab es sich das ich Leros einwenig auf dem Landweg erkundet habe. Chistiana, Frank und Richard haben mir die Möglichkeit eröffnet an einem Ausflug zu den abgebauten Kanonenständen der deutschen Soldaten teilnehmen zu können. Die Geschütze waren am natürlichen Eingang der Bucht von Lakki platziert. Der Ort an sich schon beeindruckend bot eine wahnsinnige Aussicht, die an dem Abend leider durch den etwas bedeckten Himmel eingeschränkt war jedoch nicht minder schön. Die Schrauben der Geschützstände und die gesprengten Höhlen ließen erahnen was einst hier passiert sein muss und wie wichtig stark der Eingang der Bucht einst bewacht war. Wir entschieden eine etwas weiter oben gelegene Ruine näher zu erkunden und wurden dabei von einer Herde Ziegen begleitet. Der sich ankündigende Sonnenuntergang tauchte die Szene in ein sehr schönes Licht und rundete den Ausflug ab. Für Menschen die gern Wandern gehen sind die Inseln gerade zu ein Paradis. Ich habe geplant mir eine Route raus zu suchen und die Gegend mit dem Fahrrad zu erkunden sollte sich das Wetter nicht bessern. In jedem Fall war der Ausflug und die Bewegung genau das richtige nach dem ich die letzten Tage stets brav arbeitend an Land verbracht habe. Die Gesellschaft von Christiana, Frank und Richard hat sein übriges getan um den Tag zu erhellen und in Konversation mein Englisch zu verbessern. Was für tolle Menschen! Den Abend habe wir mit einem gemeinsamen Essen verbracht das gerade passend beendet war, denn als wir mit dem Beiboot das Schiff erreicht haben, setzten starke Böhen zwischen 25 – 30 Knoten ein. Bei den umliegenden Booten kam Unruhe auf und einige Boote mussten manövrieren und umankern. Mit geschaltetem Tiefenalarm der bei 4m Tiefe anschlagen sollte verlief die Nacht jedoch ruhig.












