Die Reise von Koh Chang nach Koh Kood ging früh am Morgen um 8:00 Uhr los. Ich hatte mich für das Slow Boat entschieden, da hier der Preis günstiger war. Außerdem, so dachte ich mir würde ich bestimmt dem Kapitän mit dem interessanten Gürtel nochmal über den Weg laufen. Pünktlich um 8:00 Uhr fing es an wie aus Eimern zu schütten. In Thailand gibt es an jeder Ecke Einwegregencapes. Mit eben so einem stand ich also an der Straße und wartete auf das Taxi. Mit Mühe und Not ist es mir gelungen meine Elektronik und mich im Taxi und auch bei der Überfahrt mit dem Boot nach Koh Mak trocken an Land zu bringen. Auf Koh Mak musste ich dann ca. 2 Stunden warten, die ich mit Suppe und dem lösen des Gürtelrätsel verbracht habe. Es sei ein heiliges Geschenk von einem Mönch gewesen, konnte ich in Erfahrung bringen. Die detaillierte Erklärung blieb leider aus. Das Schnellboot das mich nach Koh Kood bringen sollte war haltlos überladen. Aber die Fahrt war insgesamt schön.
Meine erste Nacht habe ich im Ao Yaothai Homestay verbracht. Das war insgesamt ganz ok, aber leider gab es kein Internet auf dem Zimmer. Ich hab mir also gleich einen Roller gemietet und bin los gedüst um die Gegend zu erkunden. Die Straßen sind nahezu unbefahren und auch recht gut in takt. So hat mich das Rollerfahren nicht so gestresst.
Ich bin nicht besonders weit gefahren, einmal zum Pier und einmal die gleiche Stecke Richtung Süden, da habe ich hier das Dara Homestay gefunden. Nach dem Check des Internets konnte ich mit der Dame des Hauses – Som – einen ganz guten Deal machen. Bis 23.12 bleibe ich also erstmal hier.
Da mein Wunsch aber eigentlich war bis Februar zu bleiben, habe ich die nächsten Tage damit verbracht die ganze Insel nach einer Alternative ab zu suchen. Ohne Erfolg bisher. Das hat mich die ersten Tage ziemlich gestresst. Som bot mir nach 3 Tagen eine mögliche Alternative an. Obwohl ich mir das noch nicht angesehen hatte, veranlasste es mich zur Ruhe zu kommen. Es kehrte eine Form von Alltag ein. Nach dem aufstehen um halb sieben kurz schwimmen. Danach Duschen und Frühstück. Gefolgt von der ersten Arbeitseinheit. Mittags mittag! Nachmittags bis ca 17 Uhr wieder Arbeit. Wochenende frei. Also fast wie zuhause.
Ich habe mir für die nächsten Tage vorgenommen die unterschiedlichen Strandbars nach bürotauglichkeit zu untersuchen.
Insgesamt würde ich bisher sagen ist das hier ein kleines Paradies. Die Preise in den Ressorts sind zwar mörderisch hoch, aber wenn man auch mit weniger Luxus klar kommt, schafft man es hie auch preisgünstig Zeit zu verbringen.
Die letzten zwei Tage bemerke ich ein dauergrinsen in meinem Gesicht, dass immer stärker wird. So in der Summe fängt es am mir hier ganz herrlich zu gefallen.
Hier die Impressionen











































