Phuket -> Koh Phangan

Der Nacht war kurz, da es ziemlich heiß war und ich deshalb nicht richtig schlafen konnte. Überorganisiert wie ich bin, bin ich schon um halb sieben aufgestanden, damit ich bis zur Abfahrt um 8 Uhr vom Hotel noch in Ruhe einen Kaffee trinken konnte. Kaffee kommt hier aus der Tüte und wird mit heißem Wasser aufgegossen. Gleich nach meiner Ankunft hatte mich das direkt an meinen Aufenthalt auf den Malediven erinnert bzw. das echter Kaffee eins der Dinge war die ich dort vermisst habe. Pünktlich um 10 vor 8 war ich im Office des Hotels, habe meinen Schlüssel abgeben und nach meinem geordertem Faher gefragt. Fahrer? – Der Mensch im Office wusste von nix. Dabei hatte ich direkt nach Ankunft und gestern den Genannten bestellt. Der Mensch im Office hat den Gewünschten angerufen und mir mitgeteilt, er würde in 30 min erscheinen. 30 min? Das wäre sehr knapp und ich bat darum das zu beschleunigen. 15 min. war dann das Arrangement, was mich nicht berruhigt hat. Laut Google Maps 59min Fahrzeit, laut Mensch im Office 1,5 Stunden wegen Traffic Jam. Mein grade gelerntes Matra von unzuverlässigkeit wurd schnell eines besseren belehrt. Der Gewünschte erschien nach den genannten 15 min und begegnete mir mit einem Lächeln das es mir unmöglich machte ungehalten zu sein. Der Linksverkehr, die Fahrweise und die Einreise nach Phuket Town erschlugen mich etwas. Werbeplakate so groß wie Häuser, eine endlose Aneinanderreihung von typisch thailändischen Shops, wirre Stromkabel und eine atmosphäre die ein Lied vom schnellen Aufblühen neuer Geschäfte und deren plötzlichen und unmittelbaren Verfall erzählt.  Auf dem Weg hat der Gewünschte sogar noch eine Pause eingelegt und trotzdem sind wir überpünktlich am Busterminal angekommen.  Neues Matra – hier läuft alles ganz gechillt und deshlab hieß es dann erstmal warten. Punkt 10 Uhr ist der Bus dann los. Das ich etwas vom Land sehe, hatte ich mir von der Fahrt versprochen. Die führte zunächst durch die eher industriell geprägte Weite von Phuket und dünnte sich nach und nach aus. Der Weg über die Autobahn wurde nur von wenig sichtbarer Zivilistation geprägt. Dafür bekommt man einen guten Eindruck wie das ursprüngliche Thailand mal ausgesehen haben muss. Tropisch! Palmen und sumpfige Ebenen, mit Wasserbüffeln  auf deren Rücken Vögel sitzen ziehen an meinem Busfenster vorbei.  Nach ca. 4 Stunden kommen wir am Pier zur Fähre an. Ein Speed-Katamaran für 400 Personen erledigt die Strecke in 1,5 Stunden. Erster Stop Koh Samui. Ich kann mit Massentourismuss ja so gar nix anfangen und so langsam beschleicht mich der Eindruck das ich mich grade auf dem Weg in eins der Epizentren dessen bewege. Next Stop Koh Phangan. Meine Unterkunft bewusst weit weg vom Partymekka der Full-Moon-Partys gebucht liegt am Ende einer sehr zerklüfteten Straße, die von Schlaglöchern, dem Regen der letzten Wochen und ihrer Benutzung Spuren trägt. Das Tuk-Tuk Taxi lässt mich oberhalb der Einmüdung raus und so maschiere ich im dunkeln die marode Straße runter ins Ungewisse.  Als ich um die Ecke biege, blicke ich in freundliche und willkommen heißende Gesichter. Erwartet werde ich auch und direkt zu meinem Bungalow geführt. Mein Bungalow liegt ca. 5-10m vom Privatstrand entfernt. Es ist einfach, aber ich fühle mich nach 10min  wie Robinson Cruoso!! Nach dem ich meine Sachen im Bungalow abgestellt habe bin ich zur Bar und habe was zu Essen bestellt. Tolles Essen!! Frisch gekocht, mit besten Zutaten und obwohl es scharf war (was ich nicht mag) super lecker!! Morgen früh mache ich Fotos, aber ich bin mir jetzt schon ziemlich sicher..hier halte ich es aus 🙂 Gute Nacht

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