Resume I

Es kann kaum ein Zufall sein, daß es in keiner Sprache der Welt die Wendung schön wie ein Flughafen gibt. Flughäfen sind häßlich!

heißt es im Roman von Douglas Adams – Der lange dunkle Fünfuhrtee der Seele – und ich kann dem nur zustimmen. Flughäfen sind nich dafür gemacht sich bei Ihnen  aufzuhalten, sie sind dafür gemacht sie zu verlassen. Flughafen Kos – 4 Stunden bis zum Abflug! Zeit für ein kleines Resümee.

Die Dodekanes Islands Griechenland sind aus meiner Sicht auf jeden Fall eine Reise wert. Ein kleiner Kulturschock hat mich heute bei meiner Ankunft via Fähre in Kos ereilt. Alle Inseln die ich bisher besucht habe waren frei von überladenem Tourismus. Das wenige was ich von Kos gesehen habe wirkt leider wie das Gegenteil. Das Paradies der Kite Surfer wird Kos genannt. Gemäß der aktuellen Windlage würde ich sagen das diese wahrscheinlich stimmt. Auf dem Weg vom Fährenterminal zum Busbahnhof sah ich eine endlose Aneinanderreihung von Restaurants und das erste mal seit dem ich hier bin, wurde ich angesprochen ob ich eintreten möchte. Die Fahrt mit dem Bus war visuell geprägt von einer überwiegend zugebauten Landschaft und dann weiter stadtauswärts eine Landschaft von All-Inklusive Hotels.  Der Flughafen gefüllt von Menschen in Eile und trotz all dieser Umstände finde ich in dem Restaurant, dass sich in direkter Gesellschaft zum Flughafen befindet, freundliche Mitarbeiter vor und akkurate Preise. Handy und Laptop auf dem Tisch liegen lassen inklusive Tasche – kein Problem!

Was ist also mein Rat wenn man die Inseln besuchen möchte? Nun mit dem Boot ist es sicherlich am schönsten, da einem hier die versteckten Buchten und Tavernen begegnen  die einem auf dem Landweg wahrscheinlich nicht auffallen würden. Hat man diese Möglichkeit nicht so rate ich zu folgendem:

  • Insel Hopping via Fähre ( http://www.12ne.gr/en/).
  • Motorroller leihen
  • Möglichst auf die andere Seite der Insel oder weg vom Hafen in den nächsten oder übernächsten Ort fahren.

Grundsätzlich empfehle ich alles, außer den Flug und ggf. die Fähre, vor Ort zu buchen. Man kann fast immer Handeln und das lohnt sich.

Mein Resümee zum digitalen Nomadentum:

  • Gepäck  auf ein minimum reduzieren.
    • Shampoo, Duschgel, etc. bekommt man vor Ort
    • Man kann fast überall waschen.
    • W-Lan ist fast überall möglich.
  • Einen ultrakleinen, leichten und wenig Platz verbrauchenden Schlafsack anschaffen.
  • Einen mobilen Router anschaffen
  • Einen möglichst leistungsfähigen aber kleinen W-Lan Verstärker anschaffen.
  • Ein gutes Messer mitnehmen.
  • 4 Wäscheklammern einpacken
  • Kaffe schmeck auch ohne Milch.

 

 

 

 

Schreibe einen Kommentar

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.