Heute morgen ging es dann endlich los. Leinen einholen und sachte ablegen. Bei Wind um die 8 Knoten war leider nix mit Segeln, aber wir sind dann schön an der Küste von Samos entlang geschippert mit Ziel Limnionas. Eine kleine Bucht die laut Beschreibung einen guten Ankergrund bietet und eine kleine Taverne. Losfahren und sich alles gelernte über die Navigation auf See wieder in Erinnerung holen. Wie man auf der Karte ausmisst, welche Kurs man fährt, wo Gefahrenstellen auf der Route sind und wie die Ankerbucht aussieht. Begleitet von strahlendem Sonnenschein war es eine ruhige Fahrt von ca. 3 Stunden bis wir die Bucht sehen konnten. Sand als Ankergrund und gute 5 Meter Wassertiefe könnte man fast als Ideal bezeichnen. Die Bucht super idyllisch gelegen, frei von Tourismus und Lärm. Kaum den Anker gesetzt sind wir mit dem Dingi an Land und sind erstmal eine Runde mit dem Hund über die Insel gegangen. Kleine Straßen, mit wenigen Häusern, alle mit wunderschönen Gärten und reichlich Grundstück kamen meiner Vorstellung von Altersruhesitz ziemlich nahe. Eine kleine Villa etwas oberhalb von der Küste die zum Verkauf steht hat diese Vorstellung noch beflügelt. Die kleine Taverne in der grade das Osterfest im Rahmen der Familie gefeiert wurde war sehr einladend und die Preise waren super günstig. Zuchiniklöschen, gebackene Auberginen und ein Glas traditioneller Rezina haben den Abend abgerundet. Wieder an Bord haben starke Fallböhen eingesetzt, die uns gezwungen haben das Schiff nochmals neu zu verankern. Aber danach kehrte seelige Ruhe ein und ich habe traumhaft geschlafen. Diese Bucht kann ich jedem Segler empfehlen.















